Nach dem Fleischskandal in Dönerbuden

Nach dem Fleischskandal in Dönerbuden 

Wie war das noch mal? Vor wenigen Monaten wurde die braunschweiger „Döner-Gemeinde“ von einem der vielen „Fleisch-Skandale“ des Landes erschüttert.

Obwohl die lokalen Blätter kein Wort darüber verloren, wurde doch mehrere Wochen lang, öffentlich darüber diskutiert, welche der vielen Dönerbuden der Stadt möglicherweise zu den angegebenen 6 Betrieben gehören, die mit Gammelfleisch gearbeitet haben. Zumindest in Braunschweig, ging dabei teilweise unter, dass auch in anderen Städten viele Dönerbuden mit „gammeligen“ Spießen beliefert wurden. Auch wenn es direkt nach diesem kleinen Drama, immer noch einige unerschrockene gab, die trotzdem noch „herzhaft“ in ihren Döner bissen, war doch zu spüren, dass sich in vielen Buden und Restaurants, in denen diese Speise angeboten wurde, nur wenige Kunden einfanden.

Der eine oder andre Eigentümer einer Dönerbude entschloss sich danach auch gleich einmal seine Kunden mit einer Renovierung von seinem hygienischen Umgang mit Lebensmitteln zu überzeugen.Das spannendste „Ergebnis“ der „Gammelspieß-Affäre“ ergab sich jedoch aus einem Fernsehkommentar, in dem angegeben wurde, dass kein Döner (1/4 Fladenbrot) mit „frischem“ Fleisch, für weniger als 3,- Euro angeboten werden kann, wenn man wirtschaftlich arbeiten möchte.

 

Zumindest in Braunschweig hatte es den Effekt, dass man innerhalb weniger Wochen kein „Lokal“ in der braunschweiger Innenstadt mehr sehen konnte, dass einen Döner unter diesem Preis anbot.

Realistische Preise, statt „Billiger“

Ob dabei aber tatsächlich immer auch frisches Fleisch zum Einsatz gekommen ist, ist aber eine andere Frage. Als Verbraucher möchte man sich sicher öfter einmal Fragen, was man denn noch überhaupt essen kann. Aber auch wenn man bereit ist mehr für sein Essen zu bezahlen, um eine bessere Qualität zu bekommen, ist längst nicht immer gewährleistet, dass man diese auch bekommt. Mit der gegenwärtigen „Geiz ist Geil“ Mentalität, verlieren aber viele Verbraucher auch das „Gefühl“ für realistische Preise ihrer Produkte und Dienstleistungen. Immer öfter heißt es einfach nur: „Billiger, Billiger, Billiger!“ Das der Magen, dabei ab und zu auch etwas abbekommt, braucht da sicher nicht zu verwundern.

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