Tipps für Getränke an heißen Tagen

Tipps für Getränke an heißen Tagen

Bei warmen Sommertemperaturen lässt der Durst nicht lange auf sich warten. Doch welche Getränke sind die idealen Durstlöscher an heißen Tagen? Hier ein paar Tipps!

Sommer, Sonne, warme Temperaturen – da kommt die gute Laune fast wie von selbst. Doch das Sommerwetter kann den Körper auch ganz schön ins Schwitzen bringen. Und der Durst bleibt ebenfalls nicht aus. Grundsätzlich sollte die Getränkezufuhr an heißen Sommertagen großzügig ausfallen.

Denn das Trinken ist wichtig, damit die Flüssigkeitsverluste ausgeglichen werden und der Mineralstoffhaushalt im Gleichgewicht bleibt. Wird zu wenig getrunken, quittiert das der Körper mit so unangenehmen Folgen wie beispielsweise Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen. Ein Grund mehr also, es sich im Garten, auf der Terrasse und natürlich im Biergarten oder Eiscafé gemütlich zu machen.

Doch welche Getränke eignen sich eigentlich als Durstlöscher? Und worauf sollte bei den Erfrischungen geachtet werden?

Hier ein paar Tipps für Getränke an heißen Tagen!:

 

Diese Getränke sind an heißen Tagen ideal

Es gibt eine Reihe von Getränken, die sich hervorragend als Durstlöscher eignen und zudem ohne schlechtes Gewissen auch in größeren Mengen getrunken werden können:

  • Wasser ist der perfekte Durstlöscher. Denn Wasser erfrischt und versorgt den Körper mit wertvollen Mineralstoffen. Dabei enthält Wasser keinen Zucker, keine anderen Kohlenhydrate und keine Fette und hat somit auch keine Kalorien. Ob es ein Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure wird, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Und auch einfaches Leitungswasser eignet sich ideal als kühle Erfrischung. Wer sehr stark schwitzt, kann dem Wasser übrigens eine kleine Prise Salz hinzufügen, um dem Salzverlust entgegenzusteuern.

 

  • Eine leichte Saftschorle löscht den Durst und erfrischt. Ideal ist ein Mischungsverhältnis aus einem Teil Obstsaft und drei oder vier Teilen Wasser. So schmeckt die Schorle schön aromatisch, ohne dabei zu süß zu sein.

 

  • Tee eignet sich prima als Basis für ein sommerliches Erfrischungsgetränk. Dabei kann es sowohl ein Kräuter- oder Früchtetee als auch ein schwarzer oder grüner Tee sein. Ungesüßt und gut gekühlt sorgt der Tee für eine aromatische Erfrischung.

Wasser, Tee & Co. lassen sich mit wenigen Handgriffen lecker aufpeppen. Ein paar Zitronen- oder Orangenscheiben beispielsweise sorgen für eine frische Note. Wer es fruchtiger mag, kann ein paar Beeren hinzufügen. Frische Minze, Zitronenmelisse oder etwas Ingwer verleihen dem Getränk eine interessante Note.

Ein Schuss Sirup wiederum gibt Geschmack und sorgt für eine schöne Farbe. Auch Beeren und Fruchtstückchen, die entweder püriert oder in Stücken im Eiswürfelbehälter eingefroren werden, machen sowohl geschmacklich als auch optisch etwas her.

Insgesamt sollten Erfrischungsgetränke bei Sommerhitze nicht zu süß sein. Softdrinks sind deshalb keine gute Wahl, denn durch den Zucker stellt sich schon bald wieder ein Durstgefühl ein. Hinzu kommen die vielen Kalorien, die sich auf der Waage recht unangenehm bemerkbar machen können. Dass alkoholische Getränke nicht als Durstlöscher taugen, versteht sich von selbst.

 

Nicht zu kalt und nicht zu warm

Auch wenn es verlockend ist, sich mit einem eiskalten Getränk zu erfrischen, ist es keine gute Idee. Denn sehr kalte Getränke signalisieren dem Körper, dass er mehr Wärme erzeugen muss, um einer möglichen Auskühlung entgegenzusteuern. Die Folge ist, dass der Körper auf Hochtouren kommt und der Durst schon nach kurzer Zeit wieder da ist.

Außerdem können eisgekühlte Getränke nicht nur den Kreislauf belasten, sondern auch Bauchweh hervorrufen. Heiße Getränke sind aber auch keine Wahl. Denn um eine Überhitzung zu vermeiden, versucht der Körper, den Temperaturausgleich durch Schwitzen zu erreichen.

Ideale Durstlöscher und Erfrischungen sind deshalb Getränke, die weder zu kalt noch zu warm sind. Leicht gekühlte Getränke mit einer Temperatur etwas unterhalb der Körpertemperatur sind optimal.

Übrigens: Die Flüssigkeitsaufnahme kann nicht nur über Getränke, sondern auch durch wasserreiche Lebensmittel umgesetzt werden. Ein Stück Melone, frische Erdbeeren, ein sommerlicher Tomatensalat oder ein leichtes Gurkensüppchen beispielsweise stillen den Durst und den Hunger zugleich.

 

Die Menge macht’s

Entscheidend ist nicht nur, was getrunken wird, sondern auch wie viel. Eine pauschale Empfehlung ist nur bedingt möglich. Als Faustregel gilt zwar, dass pro Tag anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden sollten. Letztlich kommt es aber immer auf den eigenen Körper und den individuellen Bedarf an. Doch je höher die Temperaturen sind, desto mehr sollte getrunken werden.

So kann der Flüssigkeitsbedarf bei großer Sommerhitze durchaus auf das Zwei- oder sogar das Dreifache ansteigen. Die erhöhte Flüssigkeitszufuhr ist deshalb wichtig, weil der Körper bei heißen Sommertemperaturen stärker schwitzt. Durch das Schwitzen geht nicht nur Flüssigkeit verloren, sondern es werden auch Mineralstoffe ausgeschieden. Das Trinken gleicht diese Verluste wieder aus.

Allerdings macht es nicht allein die Menge. Entscheidend ist vielmehr, dass regelmäßig getrunken wird. Denn eine große Menge auf einmal kann der Körper nicht verwerten. Deshalb sollte die Flüssigkeitszufuhr auf viele kleine Portionen über den Tag verteilt werden.

Ideal ist, morgens, gleich nach dem Aufstehen mit dem ersten Glas zu beginnen, um so die Verluste durch das nächtliche Schwitzen auszugleichen. Im Laufe des Tages sollte dann alle ein, zwei Stunden etwas getrunken werden, und zwar am besten bevor der Mund trocken ist und bevor ein Durstgefühl entsteht. Das regelmäßige Trinken verhindert zuverlässig, dass Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufprobleme auftauchen.

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