9 praktische Tipps rund ums Kochen

9 praktische Tipps rund ums Kochen

Zeit ist Geld – wie an vielen Stellen gilt dieses Motto auch in der Küche. Denn während der Koch zügig vorankommen möchte, wollen die Gäste oder Familienmitglieder nicht ewig aufs Essen warten. Glücklicherweise gibt es diverse Tricks und Kniffe, die die Küchenarbeit beschleunigen und vereinfachen. Neun praktische Tipps rund ums Kochen verraten wir in diesem Beitrag!

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9 praktische Tipps rund ums Kochen

  1. Avocado entkernen

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie eine Avocado vom Kern und der Schale befreit werden kann.

Eine besonders schnelle, einfache und zugleich saubere Methode geht so:

Zunächst die Avocado der Länge nach rundherum mit dem Messer einschneiden. Dabei so tief schneiden, dass das Messer auf den Kern trifft. Eine reife Avocado klappt von selbst auseinander. Ansonsten lassen sich die Hälften voneinander lösen, indem sie leicht gegeneinander gedreht werden.

Nun die Messerklinge beherzt in den Kern schlagen. Steckt die Klinge im Kern, das Messer etwas drehen. Dadurch löst sich der Kern und lässt sich zusammen mit dem Messer herausnehmen.

Zum Schluss die Avocado entweder mit einem Löffel auskratzen oder die Schale einfach mit den Fingern abziehen.

  1. Pellkartoffeln schälen

Es kann ganz schön mühsam sein, Pellkartoffeln zu schälen. Doch bei einigen Gerichten führt kein Weg daran vorbei. Mit der richtigen Technik wird das Schälen aber kinderleicht.

Dafür die Schale der Kartoffeln vor dem Kochen einmal rundherum einritzen. Wichtig dabei ist, nur die Schale einzuritzen und nicht zu tief in die Kartoffel zu schneiden.

Die gekochten Kartoffeln dann direkt aus dem Topf in eine Schüssel mit Eiswasser geben, um sie ein paar Sekunden lang abzuschrecken. Anschließend lässt sich die Schale problemlos abziehen. Dazu eine Kartoffel einfach in die Hand nehmen und die Schale vom Einschnitt aus wegziehen.

  1. Zitronen ergiebiger auspressen

Vor allem grüne, noch nicht reife Zitronen enthalten weniger Saft als reife, gelbe Früchte. Um trotzdem möglichst viel Zitronensaft herauszuholen, hilft die Mikrowelle.

Zunächst die Zitrone auf die Arbeitsfläche legen, mit der Hand mäßigen Druck ausüben und die Frucht so ein paar Mal hin- und herrollen. Dadurch platzen die Zellen auf.

Danach die Zitrone zehn Sekunden lang bei 600 Watt in der Mikrowelle erhitzen. Direkt nach dem Erhitzen die Zitrone unter kalten Wasser abwaschen. Das Auspressen geht jetzt leichter und die Zitrone gibt mehr Saft ab.

  1. Kirschtomaten schneiden

Kirschtomaten punkten mit ihrem intensiven, fruchtig-süßem Aroma. Außerdem machen die kleinen Tomaten optisch viel her. Allerdings kann es ziemlich mühsam sein, Kirschtomaten einzeln zu halbieren. Mit einem Trick gelingt es schneller, einfacher und ohne, dass der Saft herausspritzt.

Dazu am besten einen Suppenteller verkehrt herum auf die Arbeitsfläche legen und die Kirschtomaten auf dem Boden des Tellers verteilen. Dann einen zweiten Teller richtig herum auflegen und mit einer Hand gut festhalten.

Dazu am besten die Hand im Teller abstützen. Die Tomaten sind so sicher fixiert. Nun ein Brotmesser in die andere Hand nehmen und einmal waagerecht zwischen den Tellern hindurchführen. Auf diese Weise sind alle Kirschtomaten in einem Rutsch halbiert.

Die Sägezähne des Brotmessers gleiten sehr leicht durch die Haut der Tomaten. Das gilt nicht nur für Kirschtomaten, sondern generell für alle Tomatensorten.

  1. Zwiebeln gleichmäßig würfeln

Ein Profikoch halbiert eine Zwiebel zuerst der Länge nach. Dann legt er eine Hälfte mit der Schnittfläche nach unten hin und schneidet die Zwiebel längs bis kurz vor die Wurzel ein. Danach setzt er noch zwei, drei waagerechte Schnitte und schneidet anschließend von vorne her quer zur Faser schmale Streifen ab. Auf diese Weise entstehen kleine, gleichmäßige Würfel.

Doch was beim Profi einfach aussieht, kann für den Laien ganz schön kniffelig sein. Denn die Zwiebel neigt dazu, beim Schneiden auseinanderzufallen. Einfacher ist es deshalb, die halbierte Zwiebel zuerst quer zur Faser in Streifen zu schneiden.

So halten die Zwiebelschichten zusammen. Danach die Zwiebel längst in dünne Streifen schneiden. Auch dieser Weg hat gleichmäßige Würfel zum Ergebnis.

  1. Ingwer schälen

Die oft unregelmäßige Form mit verschiedenen Verdickungen macht es mitunter ziemlich schwer, Ingwer zu schälen. Doch es ist gar nicht notwendig, mit einem Messer oder einem Sparschäler zu hantieren.

Denn Ingwer lässt sich ganz einfach von seiner Schale befreien. Dafür wird lediglich ein Teelöffel benötigt.

Fürs Schälen die Knolle in eine Hand nehmen und mit dem Löffel in der anderen Hand die Schale abschaben. Fertig!

  1. Eier hart kochen

Es ist gar nicht so einfach, perfekt hart gekochte Eier hinzubekommen. Denn manchmal ist der Kern noch nicht ganz fest und in anderen Fällen sind die Eier schlichtweg übergart. Noch größer ist die Herausforderung, wenn viele hart gekochte Eier auf einmal benötigt werden.

Besser als im Kochtopf klappt die Zubereitung dann im Backofen. Dafür die rohen Eier so in eine oder mehrere Formen für Muffins geben, dass sie aufrecht in den Vertiefungen stehen.

Nun die Eier eine halbe Stunde lang bei 160 Grad Celsius im Backofen garen. Um den Garprozess zu beenden, die Eier nach dem Garen kalt abschrecken.

  1. Kräuter frisch halten

Gerade in der warmen Küche werden frische Kräuter schnell welk. Ein simpler Trick hilft aber dabei, die grünen Gewächse deutlich länger frisch zu halten.

Dafür die frischen Kräuter in ein Stück feuchtes Küchenpapier einwickeln. Anschließend das Bündel entweder in einen Gefrierbeutel geben oder mit Frischhaltefolie umwickeln.

Im Kühlschrank halten sich die Kräuter so bis zu eine Woche lang. Ratsam ist aber, das Küchenpapier alle zwei, drei Tage zu erneuern.

  1. Zartes Fleisch zubereiten

Butterzartes Fleisch, das regelrecht auf der Zunge zergeht, ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Wie weich ein Fleisch wird, hängt natürlich immer auch von der Sorte und der Zubereitungsmethode ab. Ein wichtiger Tipp ist aber, das Fleisch ruhen zu lassen, und zwar sowohl vor als auch nach der Zubereitung.

Deshalb das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Bei der Verarbeitung sollte es Raumtemperatur haben. Dadurch kommt es zu keinem Temperaturschock, wenn das Fleisch in die heiße Pfanne oder den Topf gelegt wird.

Das fertig zubereitete Fleisch in Alufolie einwickeln. Nun sollte es genauso lange ruhen, wie es zuvor gegart hat. Bei Zubereitungsmethoden, die wie zum Beispiel ein Braten sehr lange dauern, sollte das Fleisch etwa 15 Minuten lang ruhen. Die Ruhezeit gilt für alle Fleischsorten, auch für Geflügel.

Während das Fleisch ruht, sammelt sich der Fleischsaft und verteilt sich gleichmäßig im Fleisch. Dadurch wird es zart.

Wird das Fleisch hingegen gleich angeschnitten, tritt der Saft aus und das Fleisch wird trockener.

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Hier schreiben Tina Fachinger, - Ernährungsberaterin, Dietmar Beinbach, - Koch und Geschäftsinhaber mehrerer Restaurants, Youtuberin & Hobbyköchin Sevilart, sowie Christian Gülcan, 10 Jahre Erfahrung im Lebensmittel-Großhandel und der Belieferung an jegliche Gastronomie, Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zu Nahrungsmitteln, Ernährung, Backen und Kochen vermitteln. Tipps für Hobbyköche und Gastronomie Tipps, Anleitungen, Rezepte und Ratgeber geben. Videos dreht unsere gute Fee Sevil.

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