Die besten Tipps zum Grillen

Die besten Tipps fürs Grillen 

Mit den ersten Sonnenstrahlen und den ersten warmen Tagen beginnt auch wieder die Grillzeit. Auf zahlreichen Balkonen, in Gärten, auf Grillplätzen und in Parkanlagen werden Grills aufgebaut und besonders in geselliger Runde wird das Grillen zu einem kulinarischen Event.

Dabei kann grundsätzlich alles auf den Rost gelegt werden, was einem schmeckt, angefangen bei Fleisch, Wurst und Fisch über Käse bis hin zu Gemüse und Obst. Damit das Grillen aber wirklich auch zu einem Grillvergnügen wird, sollten einige Punkte beachtet werden. 

 

Hier die besten und wichtigsten Tipps zum Grillen:

•        Grill.

Der mit Abstand am häufigsten verwendete Grill ist der Holzkohlegrill, den es aber in unzähligen Varianten, von rund bis eckig, von klein bis groß, als Einwegvariante, offen oder als Kugelgrill und von sehr preisgünstig bis hin zur teuren Luxusvariante gibt.

Die Alternative sind Elektro- und Gasgrills, die zwar schnell einsatzbereit sind und weniger Rauch verursachen, aber auch nur bedingt das typische Grillaroma erzeugen.

•        Zubehör.

Neben dem Grill und dem Grillgut wird zum Grillen eine Grillzange mit langen Griffen oder ein anderes Wendewerkzeug benötigt. Soll Fisch gegrillt werden, bietet sich ein zusammenklappbarer Grillrost an, da so verhindert wird, dass der Fisch beim Wenden zerfällt.

•        Anzünden.

Hierfür gibt es vier Möglichkeiten. Die einfachste Variante sind kleine, dünne Holzstücke, die zu einem kleinen Haufen geschichtet und von unten angezündet werden. Sobald das Holz brennt, werden dann größere Holzstücke, Grillkohle oder Kohlebriketts aufgelegt. Der Nachteil dieser Methode liegt in der etwas stärkeren Rauchentwicklung.

Eine weitere Möglichkeit sind Flüssiganzünder, die auf die trockene Kohle gesprüht werden. Vor dem Anzünden sollte man allerdings etwa 15 Minuten warten und das Grillgut erst auflegen, wenn die Kohle vollständig glüht und der Anzünder komplett verbrannt ist, da das Grillgut sonst nach Anzünder schmecken könnte.

Anzündpaste ist im Grunde etwas festerer Flüssiganzünder und wird auf der Kohle verteilt. Die letzte Variante sind Anzündwürfel. Hierbei wird die Kohle zu zwei bis vier kleinen Haufen geschichtet und unter jeden Haufen kommt ein Würfel. Das Grillgut wird aufgelegt, nachdem die Würfel vollständig verbrannt sind und sich Glut gebildet hat.

•        Sicherheit.

Der Grill muss immer gerade, fest und sicher stehen. Außerdem sollten sich keine leicht entzündlichen Gegenstände, wie beispielsweise Girlanden oder Lampions in der Nähe befinden. Ratsam ist, einen Eimer mit Wasser oder Sand oder einen Feuerlöscher griffbereit zu positionieren.

•        Grillen.

Wenn sich Glut gebildet hat, kann das Grillgut auf den Rost gelegt werden. Auf Feuer sollte nicht gegrillt werden, da die Temperatur zu hoch ist und das Grillgut schlichtweg verbrennt. Außerdem ist es nicht notwendig, das Grillgut ständig zu wenden.

Sobald Fleischsaft austritt, wird gedreht und danach lässt man das Grillgut wieder ruhen. Ebenfalls nicht sinnvoll ist es, Fleisch oder Wurst mit Bier zu begießen, denn das bewirkt nur, dass sich die Poren öffnen und das Fleisch trocken und zäh wird. Gleiches passiert, wenn zum Wenden mit einer Gabel in das Grillgut gestochen wird, denn dadurch tritt der Fleischsaft aus.

•        Öl.

Wird der Rost mit Öl bestrichen, bleibt das Grillgut nicht daran kleben und der Rost lässt sich später auch besser reinigen. Allerdings reicht hier einfaches Speise- oder Pflanzenöl, das auch höhere Temperaturen verträgt. Kaltgepresstes Öl wie beispielsweise Olivenöl würde seine Inhaltsstoffe verlieren und den Geschmack verändern.

•        Hygiene.

Gerade bei sommerlichen Temperaturen haben es Bakterien und Keime recht einfach. Deshalb sollte das Grillgut nicht in der prallen Sonne stehen, bis der Grill soweit ist und Geflügel muss vollständig durchgegart werden.

Hier mal eine tolle Video-Anleitung zum Anzünden der Grillkohle mit einer Heißluftpistole:

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