7 Rezepte aus aller Welt

7 Rezepte aus aller Welt

Manchmal ist das Fernweh groß, doch bis zum nächsten Urlaub dauert es noch eine ganze Weile. Umso schöner ist es dann, wenn wenigstens auf dem Teller ein Stück weite Welt landet. Für alle, die nicht auf Reisen können, haben wir sieben Rezepte aus aller Welt zum Ausprobieren zusammengestellt. Guten Appetit!

7 Rezepte aus aller Welt

  1. Würzige Linsensuppe mit Kurkuma

Die Linsensuppe ist an die ayurvedische Küche angelehnt. Die leuchtend gelb-rote Farbe erinnert an einen Sonnenuntergang am Meer.

Für vier Personen werden folgende Zutaten benötigt:

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1 Zwiebel

  • je 1 gelbe und rote Paprika

  • 4 Karotten

  • 1 Stück Kürbis

  • 400 g rote Linsen

  • 1 Liter Gemüsebrühe

  • je 1 EL Kurkuma und Currypulver

  • Salz und Pfeffer

  • etwas Öl

Zunächst werden der Knoblauch und die Zwiebel geschält und fein gehackt. Die Paprika, die Karotten und der Kürbis werden abgewaschen und in kleine Würfel geschnitten.

Nun etwas Öl erhitzen und den Knoblauch und die Zwiebel darin anbraten. Dazu kommen die Paprika, dann die Karotten und zum Schluss der Kürbis.

Nachdem das Gemüse mit Kurkuma und Currypulver bestäubt ist, werden die Linsen hinzugegeben. Die Linsen kurz anschmelzen lassen, mit Gemüsebrühe ablöschen und anschließend bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis sie weich sind. Zum Schluss die Suppe mit dem Mixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  1. Entenbrust mit japanischer Dashi-Sauce

Die Entenbrust nach japanischer Art ist eine tolle Vorspeise. Die benötigten Zutaten sind hierzulande im Asia-Laden oder in gut sortierten Supermärkten erhältlich.

Für vier Personen sieht die Zutatenliste so aus:

  • 400 g Entenbrust

  • Dashi-Pulver

  • 50 ml Sojasauce

  • 30 ml Sake

  • 1,5 EL Zucker

  • 1 Frühlingszwiebel

  • Wasabi

Zunächst das Dashi-Pulver mit 200 ml Wasser zu einer Brühe verrühren. Dabei doppelt soviel Pulver verwenden, wie auf der Verpackung angegeben ist. Dadurch wird die Brühe aromatischer. Die Dashi-Brühe dann zusammen mit Sojasauce, Sake und Zucker in einen Topf geben, alles gut verrühren und leise köcheln lassen.

Als nächstes die Entenbrust auf der Hautseite mehrmals mit einer Gabel einstechen. So wird die Haut später schon knusprig. Dann eine Bratpfanne erhitzen und die Entenbrust ohne zusätzliches Fett mit der Haut nach unten in die Pfanne legen. Wenn die Haut schön goldbraun geworden ist, das überschüssige Fett mit Küchenpapier wegnehmen.

Dann wird die Entenbrust gewendet und auf der anderen Seite ebenfalls kurz angebraten. Anschließend wird die Brust in die Dashi-Sauce gelegt. Den Topf nun vom Herd nehmen und die Brust solange in der Sauce ziehen lassen, bis beides abgekühlt ist.

In der Zwischenzeit die Lauchzwiebel in hauchfeine Scheiben oder Streifen schneiden. Die abgekühlte Entenbrust ebenfalls in Scheiben schneiden und zusammen mit der Dashi-Sauce, der Lauchzwiebel und Wasabi servieren.

  1. Gobi Aloo

Hinter diesem klangvollen Namen verbirgt sich ein Gericht aus Blumenkohl und Kartoffeln. Zubereitet auf indische Art, kann es als Beilage oder zusammen mit Reis als vegetarische Hauptspeise genossen werden.

Für vier Personen werden benötigt:

  • 2 große Kartoffeln, geschält und gewürfelt

  • 1 Blumenkohl (etwa 500 g), in Röschen zerteilt

  • je 1 TL Kreuzkümmelsamen, Kreuzkümmelpulver, frischer Koriander, gehackter Ingwer und gehackter Knoblauch

  • je ½ TL Kurkuma, Paprikapulver und Garam Masala

  • Salz nach Geschmack

  • etwas Öl zum Anbraten

Zunächst das Öl bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne erwärmen. Dann die Kreuzkümmelsamen, den Ingwer und den Knoblauch hinein geben und kurz anrösten. Anschließend die Kartoffeln hinzufügen und mit Kurkuma, Paprika, Kreuzkümmelpulver, Garam Masala und Salz würzen. Mit wenig Wasser ablöschen, zudecken und etwa sechs Minuten lang kochen lassen.

Danach den Blumenkohl und den Koriander in die Pfanne geben. Bei Bedarf noch einmal wenig Wasser angießen. Zugedeckt kochen lassen, bis die Kartoffeln und der Blumenkohl gar sind. Dabei ab und zu umrühren.

  1. Makrele mit Früchten und Artischockenpüree

Dieses Gericht ist ein wunderbar leichtes, sommerliches Gericht, das an einen Urlaub am Meer erinnert.

Die Zutaten für vier Personen lauten:

  • 2 sehr frische Makrelen

  • etwas Obst der Saison (z.B. Erdbeeren, Kirschen, Pfirsiche oder Äpfel)

  • 100 ml Balsamico

  • 100 ml trockener Weißwein

  • Saft von 2 Zitronen

  • Koriander

  • 4 Artischockenherzen

  • 1 große Kartoffel, geschält und gewürfelt

  • 2 EL Sahne

  • Butter

  • frischer Basilikum

  • Salz und Pfeffer

In einer Schüssel wird zunächst die Marinade aus dem Balsamico, dem Weißwein, dem Zitronensaft und gehacktem Koriander angerührt. Die Fische werden in kleine Würfel geschnitten, das Obst in sehr dünne Scheiben.

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Dann werden die Makrelenwürfel und die Obstscheiben in die Marinade gegeben. Durch den Zitronensaft zieht der Fisch gar. Die Makrelen und das Obst sollten mindestens eine halbe Stunde in der Marinade bleiben, damit ein runder Geschmack entsteht.

In der Zwischenzeit kann das Püree zubereitet werden. Dafür die Artischockenherzen zusammen mit den Kartoffelwürfeln etwa 25 Minuten in Salzwasser kochen.

Nach dem Abgießen beide Zutaten mit dem Stampfer gut zerdrücken und mit Sahne und Butter zu einem cremigen Püree verrühren. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und klein geschnittenen Basilikumblättern abschmecken.

  1. Pasta mit einer Enten-Bolognese

Spaghetti Bolognese ist ein Klassiker aus der italienischen Küche, der bei Kindern genauso hoch im Kurs steht wie bei Erwachsenen. Dabei hat vermutlich jede Familie ihr eigenes Rezept. Gleichzeitig lässt sich der Klassiker prima abwandeln. Zum Beispiel, indem er mit Enten-Hackfleisch zubereitet wird.

Für vier Personen werden dann benötigt:

  • 1 gehackte Zwiebel

  • 3 gehackte Knoblauchzehen

  • 1 klein gewürfelte Karotte

  • 400 g Enten-Hackfleisch

  • je 250 ml Brühe und Rotwein

  • Kräuter wie Rosmarin und Thymian nach Geschmack

  • 1 Lorbeerblatt

  • 2 EL Sahne

  • 500 g Pasta

  • Parmesan

  • Salz

  • Butter und Öl

In einer Pfanne werden ein Teelöffel Butter und zwei Teelöffel Öl erhitzt. Dort hinein kommen dann die Zwiebel, der Knoblauch und die Karotte. Wenn das Gemüse kurz angeschwitzt ist, wird das Hackfleisch hinzugegeben und ebenfalls kurz angebraten.

Anschließend wird das Fleisch mit Brühe und Rotwein abgelöscht. Dazu kommen die Kräuter, die Sahne und Salz nach Geschmack. Nun die Sauce abdecken und köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Pasta bissfest garen. Sind die Nudeln fertig, werden sie zur Sauce in die Pfanne gegeben. Einmal gut durchrühren, auf Tellern anrichten und mit Parmesan bestreuen.

  1. Schokoladenkuchen mit roter Beete

Schokoladenkuchen gibt es in unzähligen Varianten. In Schweden sorgt rote Beete für ein tolles Aroma.

Gebacken wird der Kuchen aus folgenden Zutaten:

  • 200 ml Pflanzenöl

  • 200 g flüssiger Honig oder Ahornsirup

  • 100 g dunkle Schokolode mit 70% Kakao

  • 250 g rohe, geriebene rote Beete

  • 3 Eier

  • 175 g Mehl

  • 3 EL Kakaopulver

  • 2 TL Backpulver

  • 1 Prise Salz

Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Öl in einen Topf geben und bei kleiner Hitze etwas erwärmen. Dann in das Öl den Honig und die Schokolade geben und langsam schmelzen lassen.

Ist die Schokolade flüssig, den Topf vom Herd nehmen und die rote Beete unterrühren. Nun die Eier verquirlen und ebenfalls unter die Schokoladenmasse mischen.

In einer Schüssel das Mehl, den Kakao, das Backpulver und das Salz vermischen. Dann die trocknen Zutaten gut mit der Schokoladenmasse verrühren. Den Teig in eine gefettete Kuchenform füllen und ungefähr 25 Minuten lang backen. Vor dem Servieren gut abkühlen lassen und nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.

  1. Scones

Scones sind englische Gebäckteilchen, die nachmittags zum Tee gereicht werden. Zusammen mit Sahne und Marmelade schmecken sie wirklich köstlich.

Für etwa acht Stück werden benötigt:

  • 250 g Mehl

  • 20 g Zucker

  • 50 g kalte Butter in Würfelchen

  • 2 TL Backpulver

  • 100 ml Buttermilch

  • 1 Ei

  • 1 Prise Salz

  • 1 Eigelb und etwas Milch zum Einpinseln

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und am besten mit einem Löffel vermengen. Gegen Ende kann der Teig kurz mit den Händen geknetet werden. Wichtig ist aber, nicht zu lange zu kneten. Sonst gehen die Scones nicht auf. Dass der Teig eher trocken und krümelig wirkt, ist normal.

Nun den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas die Scones ausstechen. Wer möchte, kann die Scones auch direkt mit den Händen formen und aufs Backblech setzen.

Dann die Teigstücke mit der Eigelb-Milch bepinseln und je nach gewünschter Bräunung ungefähr 15 bis 20 Minuten lang backen. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen – und genießen!

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Hier schreiben Tina Fachinger, 36 Jahre alt, Ernährungsberaterin und Dietmar Beinbach, geboren 1968, Koch und Geschäftsinhaber mehrerer Restaurants, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zu Nahrungsmitteln, Ernährung, Backen und Kochen vermitteln. Hobbyköchen und der Gastronomie Tipps, Anleitungen, Rezepte und Ratgeber geben. Videos dreht unsere gute Fee Sevil.

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