Rezept für selbstgemachte Dominosteine

Rezept für selbstgemachte Dominosteine

Lebkuchenteig, Fruchtgelee, Marzipan und das Ganze umhüllt von Schokolade: Dominosteine sind eine beliebte Leckerei, die vor allem in der Weihnachtszeit Hochsaison hat. Doch wer auch im Jahresverlauf nicht auf das Konfekt verzichten möchte oder einfach Lust hat, sich als Zuckerbäcker zu probieren, kann seine Dominosteine selber machen. Trotz der Schichten ist die Zubereitung nicht besonders schwierig.

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Rezept für selbstgemachte Dominosteine

Und der Vorteil vom Selbermachen ist, dass das Rezept individuell variiert werden kann. So sind zum Beispiel vegane oder glutenfreie Dominosteine möglich und auch bei der Wahl des Fruchtgelees entscheidet der eigene Geschmack.

Gebacken in einem tiefen Backblech, entsteht in einem Rutsch ein ganzer Berg der köstlichen Würfel, die selbst genossen, Gästen serviert oder in einer hübschen Verpackung auch prima verschenkt werden können.

Also, fangen wir an!:

Die Zutaten für selbstgemachte Dominosteine

Die Basis für Dominosteine bildet eine Art Gewürzkuchen. Auf den Lebkuchenteig kommen dann eine Schicht aus Fruchtgelee und eine Lage Marzipan. Zum Schluss wird das Konfekt mit Schokolade umhüllt.

Für den Teig werden benötigt:

  • 175 g Mehl

  • 25 g Zucker

  • 175 ml Milch

  • 1½ Esslöffel flüssiger Honig

  • 1 Teelöffel Backpulver

  • 1 Teelöffel Lebkuchengewürz

  • ½ Teelöffel Kakao

Die Füllung und der Schokoladenüberzug werden zubereitet aus:

  • 700 g Konfitüre, Marmelade oder Fruchtgelee

  • 6 g Agar-Agar

  • 800 g Marzipan

  • 600 g dunkle Kuvertüre

Die angegebenen Mengen reichen für ein normales, also etwa 30 x 40 cm großes Backblech. Wer gleich eine größere Portion herstellen oder andersherum eine kleinere Backform verwenden möchte, kann die Mengen einfach entsprechend hoch- oder herunterrechnen.

Außerdem lässt sich das Rezept natürlich abwandeln. Für vegane Dominosteine zum Beispiel kann die Milch durch eine Pflanzenmilch und der Honig durch Agavendicksaft oder einen Sirup ersetzt werden.

Glutenfrei werden die Dominosteine, wenn anstelle von Weizen- oder Dinkelmehl ein glutenfreies Mehl verwendet wird. Auch die Zuckermenge lässt sich variieren und wer möchte, kann den Teig mit Nüssen, Mandeln, Vanille, Orangenschalen, Trockenobst und ähnlichen Zutaten noch verfeinern.

Dominosteine selber machen – so geht’s

Die Herstellung von Dominosteinen braucht zwar etwas Zeit, ist aber längst nicht so kompliziert, wie oft vermutet.

Schritt 1: den Teig anrühren und backen

Als erstes den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze einstellen und schon einmal vorheizen.

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Für den Teig werden alle Zutaten in eine große Schüssel gegeben und zu einer gleichmäßigen Masse miteinander vermischt. Da weder Eier noch Butter im Spiel sind, ist es nicht notwendig, eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten. Stattdessen können die Zutaten ruhig alle auf einmal verarbeitet werden.

Nun ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen oder gut einfetten. Anschließend den Teig auf das Backblech geben, gleichmäßig verteilen und glattstreichen. Der Teig wird dann auf der mittleren Schiene etwa 12 bis 15 Minuten lang gebacken.

Für die Garprobe mit einem Zahnstocher oder einem anderen Holzstäbchen in den Teig stechen. Wenn nichts mehr am Holzstäbchen anhaftet, ist der Teig fertig. Er kann nun zum Abkühlen beiseite gestellt werden.

Schritt 2: das Gelee zubereiten

Für die fruchtige Schicht der Dominosteine wird ein Gelee gekocht. Dazu die Konfitüre oder Marmelade in einen Topf geben und mit dem Agar-Agar vermischen. Dann die Masse aufkochen und zwei bis drei Minuten lang leicht köcheln lassen.

Um zu testen, ob das Gelee schon fest genug ist, mit einem Teelöffel eine kleine Menge davon abnehmen und zusammen mit dem Teelöffel für ein paar Minuten in den Kühlschrank geben.

Sollte das Gelee noch keine gelartige Konsistenz haben, kann es erneut mit wenig zusätzlichem Agar-Agar aufgekocht werden.

Das fertige Gelee dann im Topf etwas auskühlen lassen. Sobald die Masse anfängt, zu gelieren, wird sie gleichmäßig auf dem Lebkuchenteig verteilt und glatt gestrichen.

Schritt 3: den Marzipan ausrollen

Für die nächste Schicht geht es mit dem Marzipan weiter. Die Marzipanmasse entweder zwischen zwei Lagen Backpapier oder auf einer mit Puderzucker ausgestreuten Fläche auf die Größe des Backblechs ausrollen. Sollte das Marzipan zum Ausrollen zu klebrig sein, hilft Puderzucker.

Das Marzipan dann an den Rändern gerade abschneiden, auf das inzwischen fest gewordene Gelee legen und leicht andrücken.

Das Gebäck muss nun durchziehen. Dazu das Backblech für mindestens vier Stunden, besser aber über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Schritt 4: die Dominosteine mit Kuvertüre überziehen

Ist das Gebäck durchgezogen, wird es mit dem Messer in kleine Quadrate geschnitten.

Nun die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen. Dann die Dominosteine einzeln auf eine Gabel nehmen, durch die flüssige Kuvertüre ziehen und auf einem Kuchengitter oder dem Backofenrost abtropfen lassen.

Sobald die Kuvertüre erkaltet und ausgehärtet ist, sind die selbstgemachten Dominosteine fertig. An einem kühlen Ort sind sie mehrere Wochen lang haltbar.

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Hier schreiben Tina Fachinger, 36 Jahre alt, Ernährungsberaterin und Dietmar Beinbach, geboren 1968, Koch und Geschäftsinhaber mehrerer Restaurants, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zu Nahrungsmitteln, Ernährung, Backen und Kochen vermitteln. Hobbyköchen und der Gastronomie Tipps, Anleitungen, Rezepte und Ratgeber geben. Videos dreht unsere gute Fee Sevil.

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