Lebensmittel, die dem Immunsystem durch die kalte Jahreszeit helfen

Lebensmittel, die dem Immunsystem durch die kalte Jahreszeit helfen

Die kalte Jahreszeit stellt das Immunsystem vor so manche Herausforderung. Draußen ist es nass und kalt, manchmal weht ein eisiger Wind. Drinnen ist die Luft warm und trocken. Der ständige Wechsel zwischen den unterschiedlichen Temperaturen, aber auch zu dünne Kleidung kann schnell zu einer Erkältung führen.

Lebensmittel, die dem Immunsystem durch die kalte Jahreszeit helfen

Und wenn im Büro, in der Schule oder im Kindergarten erst einmal ein grippaler Infekt grassiert, dauert es nicht lange, bis man sich selbst eine Erkältung eingefangen hat.

Natürlich ist eine Erkältung kein Drama. Aber es ist eben auch nicht angenehm, wenn die Nase läuft, Husten die Atemwege reizt, das Schlucken schwerfällt und sich die Stimme allmählich verabschiedet. Kommen dann noch Kopf- und Gliederschmerzen oder gar Fieber dazu, ist der Betroffene ein paar Tage lang außer Gefecht gesetzt.

Umso besser ist es dann, zu wissen, was gegen die lästigen Erkältungssymptome hilft. Und wie das Immunsystem gestärkt werden kann, damit es erst gar nicht zu einem grippalen Infekt kommt. An dieser Stelle lohnt sich der Gang in die Küche. Denn es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die dem Immunsystem durch die kalte Jahreszeit helfen.

Welche? Hier sind Infos und Tipps!:

Gewürze

Gerade in der kalten Jahreszeit steigt der Appetit auf deftige und würzige Speisen. Rustikale Eintöpfe beispielsweise haben jetzt Hochkonjunktur. Der Hunger auf Deftiges kommt nicht von ungefähr. Denn wenn es kalt ist, braucht der Körper mehr Energie.

Kalorienreiches Essen stellt ihm diese Energie zur Verfügung. Gleichzeitig wärmt so ein Eintopf auch gleich wunderbar von innen auf. Doch die deftige Würze sorgt nicht nur für den guten Geschmack. Stattdessen können Gewürze noch viel mehr.

Das ätherische Öl in Gewürznelken beispielsweise hat eine starke antibakterielle Wirkung. Ganz ähnlich ist es mit Zimt, wobei Zimt zusätzlich auch noch Pilze bekämpft. Rosmarin wiederum kurbelt den Kreislauf an und schützt als Antioxidans wirksam die Zellen. Gerade in der Erkältungszeit sollte auch Thymian öfter auf der Zutatenliste stehen.

Denn Thymian hilft bei Husten und Erkrankungen der Atemwege. Außerdem wirkt er antibakteriell und hemmt Entzündungen. Nicht zu vergessen ist dann noch der Alleskönner Ingwer. Er sorgt im Essen für ein angenehm scharfes Aroma mit einer zitronigen Note. Dem Körper liefert er wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalium und Kalzium. Und das Immunsystem unterstützt er, indem er Entzündungen hemmt und sowohl Bakterien als auch Viren bekämpft.

Gemüse

Beim Gemüse, das dem Immunsystem durch den Winter hilft, lautet das entscheidende Stichwort: Senföle. Senföle bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze. Zusätzlich dazu unterstützen sie den Körper darin, dass er seine eigenen Abwehrkräfte mobilisieren und wirksam gegen schädliche Stoffe einsetzen kann. Vor allem das im Senföl enthaltene Sulforaphan hemmt außerdem Krebszellen in ihrer Ausbreitung. Das ist wissenschaftlich erwiesen.

Es macht also nicht nur, aber vor allem in der kalten Jahreszeit Sinn, viel Gemüse zu essen, das Senföle enthält. Und welches Gemüse ist das? Nun, zum einen stecken Senföle in Kohlgemüse, also zum Beispiel in Weißkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Kohlrabi und Wirsing. Zum anderen enthält Zwiebelgemüse Senföle.

Zum Zwiebelgemüse gehört neben Speisezwiebeln auch Lauch. Als weitere Lieferanten von Senfölen kommen noch Knoblauch, Rettich, Meerrettich und Kresse auf die Liste.

Zwiebelgemüse und Knoblauch haben aber noch einen weiteren Pluspunkt zu bieten. Sie enthalten nämlich auch schwefelhaltige Verbindungen, die antibakteriell wirken. Außerdem kurbeln sie den Kreislauf an. So stärken sie das Immunsystem und fördern Heilungsprozesse.

Obst

Für ein starkes Immunsystem in der Erkältungszeit ist Vitamin C sehr wichtig. Und in unseren Breitengraden ist die Hagebutte die Vitamin-C-Bombe Nummer 1. Ihr Vitamin-C-Anteil ist so hoch, dass auch als Tee oder Marmelade noch genug Vitamin C vorhanden ist.

Bei Zitronen und Orangen sieht es etwas anders aus. Diese Früchte fördern die Durchblutung, wirken antibakteriell und können den Heilungsprozess unterstützen. Allerdings liegt das weniger am Vitamin C. Die “Heiße Zitrone” etwa, ein Klassiker bei Erkältungen, enthält nämlich gar nicht viel Vitamin C. Die positive Wirkung entsteht durch andere Faktoren.

So ist das Getränk warm und liefert dem Körper Flüssigkeit. Außerdem regt die Zitronensäure den Speichelfluss an und fördert so, dass sich der zähe, festsitzende Schleim in den Atemwegen löst. Das Getränk kann also durchaus bei Erkältungen helfen – aber eben weniger wegen des Vitamins C.

Gut im Winter sind außerdem Äpfel und Birnen. Sie enthalten nämlich unter anderem Pektin. Pektin stärkt die Flora im Dickdarm und trägt so zur Widerstandsfähigkeit des Immunsystems bei.

Rezept-Tipp: Aromatischer Senf

Die guten und wertvollen Senföle sind natürlich auch in Senfsamen und in Senf enthalten. Zusammen mit ein paar Gewürzen lässt sich deshalb ein Senf zubereiten, der nicht nur sehr gesund ist, sondern auch toll schmeckt. Als Dip passt er prima zu Fleisch, Fisch, Gemüse und Käse. Er kann aber auch als Würze für Salatsoßen oder zum Abschmecken von Eintöpfen verwendet werden.

Für den Senf werden folgende Zutaten benötigt:

  • 200 Gramm Senf (je nach Geschmack mittelscharf oder scharf)
  • 50 Milliliter Ahornsirup
  • je 1 Zweig Rosmarin und Thymian
  • 2 Scheiben Ingwer

Alle Zutaten werden in einen Topf gegeben, miteinander verrührt und bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten lang sanft köcheln lassen. Durch das Erwärmen geben die Gewürze ihre Aromen und Inhaltsstoffe an den Senf ab.

Übrigens:

Der Ahornsirup verleiht dem Senf nicht nur eine schöne Süße. Stattdessen wirkt er wie ein natürlicher Schleimlöser bei Husten.

Nach dem Köcheln wird der Senf durch ein feines Sieb passiert und in ein Glas umgefüllt. Ist er abgekühlt, kann er genossen werden. Im Kühlschrank hält sich der Senf mehrere Wochen lang.

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