2 Herbstrezepte mit Weißkraut

2 Herbstrezepte mit Weißkraut

In der kalten Jahreszeit sollte Wurzel- und Kohlgemüse auf dem Speiseplan nicht fehlen. Und dafür gibt es mehrere gute Gründe. So enthält das Wintergemüse eine Fülle an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Außerdem hält Kohlgemüse den Darm gesund und stärkt auf diese Weise auch das Immunsystem.

2 Herbstrezepte mit Weißkraut

Gerade im Herbst und Winter, wenn Erkältungen die Runde machen und der Körper mit der Kälte, der feuchten Witterung und der Dunkelheit zurechtkommen muss, ist ein gutes Immunsystem besonders wichtig.

Außerdem machen Gerichte mit Kohl wunderbar satt. Doch weil das Wintergemüse wenige Kalorien hat, sorgt es für wenig Winterspeck auf den Hüften. Und nicht zuletzt hat Kohl im Herbst und Winter einfach Saison. Aus heimischem Anbau kommt das Gemüse ganz frisch und ohne lange Transportwege auf den Teller.

Dabei lässt sich Kohlgemüse herrlich vielseitig zubereiten. So zum Beispiel als Salat oder deftiger Eintopf, als Beilage zu Fleischgerichten oder als leckerer Auflauf. Gewürze und Kräuter verleihen dem Wintergemüse verschiedenste Aromen.

Als kleine Anregung stellen wir in diesem Beitrag zwei einfache, aber wirklich köstliche Herbstrezepte vor!:

  1. Herbstrezept: Pasta mit Weißkraut-Bolognese

Nudeln mit einer Tomaten-Hackfleisch-Soße stehen bei vielen Erwachsenen und Kindern auf der Liste mit Lieblingsgerichten ganz weit oben. Doch es muss nicht immer die klassische Bolognese sein. Im Herbst lässt sich mit Weißkraut nämlich eine köstliche Variante davon zubereiten.

Die Zutaten

Für sechs Portionen werden benötigt:

  • ½ Kopf Weißkraut (ungefähr 750 g)

  • 500 g Pasta nach Wunsch

  • 250 g gemischtes Hackfleisch

  • 50 g Speck in feinen Würfeln

  • 2 Karotten

  • 5 Schalotten

  • 2 Knoblauchzehen

  • 200 ml Gemüsebrühe

  • 2 Esslöffel Tomatenmark

  • 200 g saure Sahne

  • 100 g geriebener Emmentaler

  • 1 Teelöffel Currypulver

  • Salz, Pfeffer, Muskat und Majoran

  • Rapsöl

Die Zubereitung

Zunächst die Schalotten und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Anschließend die Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Vom Weißkraut die äußeren Blätter und den Strunk entfernen. Danach das Kraut in feine Streifen schneiden.

Nun in einem ausreichend großen Topf ungefähr drei Esslöffel Rapsöl erhitzen. Die Schalotten, den Knoblauch, die Speckwürfel und das Tomatenmark in den Topf geben und kurz anrösten. Dann gleich das Hackfleisch hinzufügen und etwa zwei Minuten lang mit anbraten.

Als nächstes das Kraut und die Karotten dazugeben. Damit nichts anbrennt, zwischendurch immer mal wieder mit wenig Gemüsebrühe ablöschen. Nun die restliche Brühe in den Topf gießen und das Gemüse samt Fleisch gute fünf Minuten lang dünsten.

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Anschließend die saure Sahne, das Currypulver und etwas Muskat in den Topf geben und die Soße mit Majoran würzen. Wer möchte, kann statt saurer Sahne auch Frischkäse oder Schmand verwenden. Bei mittlerer Hitze muss die Soße im geschlossenen Topf nun etwa 20 Minuten lang köcheln.

In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salzwasser kochen. Die fertige Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell noch einmal mit Curry und Majoran nachwürzen. Nun die Pasta zusammen mit der Soße in einem Teller anrichten, mit dem Käse bestreuen und servieren.

  1. Herbstrezept: Weißkraut-Salat mit Karotten

Krautsalat ist nicht nur ein Klassiker, sondern auch ein echtes Multitalent. Als Beilage passt er zu den verschiedensten Gerichten. Auf einer großen, gemischten Salatplatte macht er ebenfalls eine gute Figur.

Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, wie ein Krautsalat zubereitet werden kann. Eher deftig oder süß, mit einem Dressing aus Öl und Essig, mit Joghurt oder verfeinert mit Gewürzgurken. Wir zeigen eine weitere Variante.

Die Zutaten

Für etwa acht Portionen werden verarbeitet:

  • 1 mittelgroßer Kopf Weißkraut

  • 2 bis 3 Karotten

  • 200 g Schmand

  • 100 g Mayonnaise

  • 3 Esslöffel Apfelessig

  • 2 Esslöffel Zucker

  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung

Zuerst den Weißkohl unter Wasser abspülen und bei Bedarf die äußeren Blätter entfernen. Anschließend den Kohlkopf halbieren, den Strunk herausschneiden und die Hälften noch einmal halbieren. Nun den Weißkohl in sehr feine Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben.

Damit der Krautsalat später gut vermengt werden kann, die Schüssel wirklich großzügig bemessen. Danach die Karotten schälen, raspeln und zum Kohl in die Schüssel geben.

Für das Dressing in einer kleineren Schüssel den Schmand, die Mayonnaise und den Apfelessig glatt rühren. Dann mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Wer es etwas leichter mag, kann einen Teil des Schmands durch Joghurt ersetzen.

Das Dressing zum Gemüse geben und alles gut miteinander vermengen. Das geht mit den Händen am besten. Nun sollte der Weißkraut-Salat einige Stunden lang ziehen. Ideal ist, wenn er dafür über Nacht in den Kühlschrank gestellt werden kann.

Am nächsten Tag den Salat vor dem Servieren noch einmal ordentlich durchmischen – und genießen.

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Hier schreiben Tina Fachinger, 36 Jahre alt, Ernährungsberaterin und Dietmar Beinbach, geboren 1968, Koch und Geschäftsinhaber mehrerer Restaurants, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zu Nahrungsmitteln, Ernährung, Backen und Kochen vermitteln. Hobbyköchen und der Gastronomie Tipps, Anleitungen, Rezepte und Ratgeber geben. Videos dreht unsere gute Fee Sevil.

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