3 schnelle Wintergerichte

3 schnelle Wintergerichte 

Winterliche Landschaften, die mit einer weißen Schneedecke überzogen sind, glitzernde Eiskristalle an den Ästen von Bäumen, zugefrorene Seen und lustige Schneemänner in den Vorgärten: Der Winter zaubert herrliche Bilder. Gleichzeitig haben in der kalten Jahreszeit deftige Gerichte Saison, die wunderbar von innen heraus wärmen.

3 schnelle Wintergerichte

Nach einem ausgiebigen Spaziergang in der klirrenden Kälte ist der Hunger oft groß. Und nach Möglichkeit sollte es nicht zu lange dauern, bis etwas Warmes auf dem Tisch steht. Kein Problem! Hier sind drei schnelle Wintergerichte, die im Handumdrehen zubereitet sind!:

  1. Pikanter Eintopf mit Gnocchi und Chorizo

Die spanische Chorizo-Wurst verleiht dem Eintopf eine würzige Note. Buntes Gemüse liefert wichtige Vitamine und sorgt nebenbei für eine tolle Optik, während die Gnocchi schön satt machen. Parmesan rundet das Aroma ab. Dabei ist der Eintopf nicht nur schnell gemacht, sondern auch einfach zuzubereiten.

Die Zutaten

  • 300 g frischer Spinat

  • 2 mittelgroße Zwiebeln

  • 600 g Chorizo

  • 2 gelbe Paprika

  • 350 g Kirschtomaten

  • 1 l Gemüsebrühe

  • 750 g Gnocchi

  • 300g Schlagsahne

  • 75 g Parmesan

  • Öl zum Anbraten

  • Salz und Pfeffer

Die Menge reicht für sechs Portionen.

Die Zubereitung

Zunächst den Spinat waschen und trocken schütteln. Die Kirschtomaten ebenfalls waschen und halbieren. Die Wurst in dünne Scheiben schneiden, die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Paprika waschen und in schmale Streifen schneiden. Wer möchte, kann die Paprika zuvor auch schälen.

Nun in einem großen Topf einen guten Esslöffel Öl erhitzen und die Chorizo darin knusprig anbraten. Die Paprika hinzufügen und anrösten. Danach die Zwiebelwürfel in den Topf geben und kurz mit anbraten.

Jetzt das geröstete Gemüse mit der Brühe ablöschen. Wenn die Brühe kocht, die Tomaten, die Gnocchi und die Schlagsahne hinzufügen und den Eintopf gute fünf Minuten lang köcheln lassen.

Dann den Spinat in den Topf geben und zusammenfallen lassen. Den Eintopf nun mit Salz und Pfeffer abschmecken. Da die Chorizo schon viel Würze mitbringt, beim Abschmecken aber lieber etwas vorsichtiger sein. Zum Schluss den Eintopf mit gehobeltem oder geriebenem Parmesan bestreuen und servieren.

  1. Schupfnudel-Pfanne mit Spitzkohl

Wie viele andere Kohlsorten hat auch der Spitzkohl den ganzen Winter über Saison. Zusammen mit Schupfnudeln und würzigen Mettenden entsteht im Handumdrehen ein köstliches Pfannengericht. Vegetarier und alle, die die Wurst nicht so gerne mögen, können die Mettenden durch geräucherten Tofu ersetzen. Das schmeckt genauso gut.

Die Zutaten

  • 1 kleiner Spitzkohl

  • 2 mittelgroße Zwiebeln

  • 3 Esslöffel Butterschmalz

  • 600 g Schupfnudeln

  • 6 geräucherte Mettenden (oder 300 g geräucherter Tofu)

  • Salz, Pfeffer und Kümmel

Die Zubereitung

Zunächst den Spitzkohl putzen, halbieren und den Strunk entfernen. Dann den Spitzkohl in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln.

Nun das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln darin bei mittlerer Hitze von allen Seiten goldbraun anbraten. Die Schupfnudeln dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

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Anschließend den Kohl und die Zwiebeln in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Kümmel würzen und unter gelegentlichem Rühren etwa fünf Minuten lang braten. Sollte der Kohl zu sehr rösten, wenig Wasser in die Pfanne geben.

Nun die Mettenden in Scheiben schneiden oder den Tofu würfeln und zum Kohl geben. Gut durchmischen und weitere fünf Minuten lang bei mittlerer Hitze braten. Danach die Schupfnudeln zurück in die Pfanne geben und warm werden lassen. Zum Schluss noch einmal mit Salz, Pfeffer und eventuell Kümmel abschmecken und servieren.

Tipp: Wer mag, kann die Pfanne mit etwas Creme Fraiche verfeinern.

  1. Pasta mit Lachs und Wirsingkohl

Der dunkelgrüne Wirsingkohl mit seinen krausen Blättern sieht nicht nur hübsch aus, sondern punktet auch mit einem feinen, zarten Aroma. Anders als intensivere Kohlsorten passt Wirsing deshalb prima zu Fisch. Und Pasta geht ohnehin immer!

Die Zutaten

  • 6 Stücke Lachsfilet zu je 100 g

  • 500 g Wirsing

  • 1 mittelgroße Zwiebel

  • 300 g Frischkäse

  • 200 ml Gemüsebrühe

  • 100 ml Weißwein

  • 1 Zitrone

  • 500 g Pasta nach Wunsch

  • Raps- oder Sonnenblumenöl

  • Salz, Pfeffer, Muskat und grob gemahlener rosa Pfeffer

Die Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die Lachsfilets unter Wasser vorsichtig abspülen und trocken tupfen. In einer großen Pfanne einen guten Esslöffel Öl erhitzen und den Lachs von beiden Seiten scharf anbraten. Dann den Fisch auf einen Teller geben, mit Salz würzen und in den Backofen stellen. Dort gart er nach und bleibt gleichzeitig warm.

Anschließend die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Wirsing gut waschen und in feine Streifen schneiden. Die Zitrone unter heißem Wasser gründlich abwaschen, die Schale abreiben und eine Hälfte der Zitrone auspressen.

In der Pfanne noch einmal einen guten Esslöffel Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Dann die Zwiebeln mit Gemüsebrühe und Weißwein ablöschen und den Frischkäse unterrühren. Nun den Wirsing in die Pfanne geben, alles gut durchmischen und den Kohl bei geschlossenem Deckel etwa zehn Minuten lang köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Pasta wie auf der Verpackung angegeben kochen. Den Wirsing mit der geriebenen Zitronenschale, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken. Die Pasta abgießen, zum Wirsing geben und gut durchmischen.

Nun die Pasta auf sechs Teller verteilen. Dann den Lachs aus dem Backofen nehmen und auf die Pasta setzen. Zum Schluss den Fisch mit etwas Zitronensaft beträufeln, mit rosa Pfeffer bestreuen und servieren.

Tipp:

Wer keinen Alkohol verwenden möchte, zum Beispiel weil Kinder mitessen, kann den Weißwein durch die gleiche Menge Gemüsebrühe ersetzen. Für die Säure dann noch einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen.

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Hier schreiben Tina Fachinger, 36 Jahre alt, Ernährungsberaterin und Dietmar Beinbach, geboren 1968, Koch und Geschäftsinhaber mehrerer Restaurants, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zu Nahrungsmitteln, Ernährung, Backen und Kochen vermitteln. Hobbyköchen und der Gastronomie Tipps, Anleitungen, Rezepte und Ratgeber geben. Videos dreht unsere gute Fee Sevil.

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