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Klassisch gefaltete Servietten

Übersicht und Anleitungen über klassisch gefaltete Servietten 

Zu einer festlich gedeckten Tafel gehören selbstverständlich auch Servietten. In einfacheren Restaurants und beim alltäglichen Mittagstisch werden vor allem Papierservietten benutzt, in der gehobenen Gastronomie und bei feierlichen Anlässen dürfen es aber auch Stoffservietten sein.

Während Servietten früher als Tellertücher bezeichnet wurden, mit denen die Kellner die Teller der Tischgäste abwischten, werden Servietten heute dazu verwendet, um die Kleidung abzudecken und den Mund sowie die Finger zu säubern.

 

 

Neben dem praktischen Nutzen erfüllen Servietten aber auch eine dekorative Aufgabe und so gibt es unzählige Möglichkeiten, um die Servietten kunstvoll gefaltet auf dem Tisch zu platzieren.  

Hier eine kleine Übersicht über klassisch gefaltete Servietten, wobei Fachleute in diesem Zusammenhang von gebrochenen Servietten sprechen.

 

Hier unsere Anleitungen:

 

        Die einfache Spitze.

Zu den schlichtesten Möglichkeiten gehört die einfache Spitze. Dazu wird die geöffnete Serviette einmal zusammengeklappt, so dass ein Rechteck entsteht, dessen offene Seite nach unten zeigt.

Dann werden die rechte und die linke obere Ecke zur Mitte hin gefaltet und die einfache Spitze aufgestellt. Eine Variation hiervon ist die doppelte Spitze.

Hierzu werden die beiden Ecken unter der oberen Serviettenhälfte zur Mittellinie hin gefaltet, so dass sich ein großes Dreieck ergibt. Dann wird die Serviette in der Mitte zusammengeklappt und aufgestellt.

 

        Der Fächer.

Auch hier wird die geöffnete Serviette einmal zusammengeklappt.

Von der schmalen Seite her wird die Serviette dann zu zwei Dritteln wie eine Ziehharmonika gefaltet. Anschließend wird die Serviette gewendet und in der Mitte zusammengefaltet.

Das nicht gefaltete Drittel der Serviette wird jetzt noch zu einem Dreieck gefaltet, das als Stütze für den Fächer dient.

 

        Umgeklappte Ecken.

Diese Serviettenfaltung sieht sehr edel und elegant aus, ist jedoch recht einfach herzustellen. Die Stoffserviette wird zweimal zu einem Quadrat gefaltet, wird eine Papierserviette verwendet, wird diese nicht geöffnet.

Nun wird die Serviette so hingelegt, dass die Spitze mit den vier offenen Lagen nach unten zeigt. Diese Spitze der ersten Lage wird nun bis etwa einen Zentimeter unterhalb der oberen Ecke gerade nach oben gefaltet. Mit den drei übrigen Lagen wird jeweils genauso verfahren.

Danach wird die Serviette gewendet und die beiden äußeren Seiten werden in der Mitte aneinandergelegt. Danach wird die Serviette wieder umgedreht und kann auf dem Teller noch etwas aufgerichtet werden.

 

        Das Boot

Das Boot, teils auch als Opernhaus bezeichnet. Auch diese Faltung beginnt wie bei den umgeklappten Ecken mit der ungeöffneten Serviette, die zu einem Dreieck zusammengeklappt wird.

Das Dreieck wird so hingelegt, dass die offenen Seiten nach oben zeigen.

Nun werden die rechte und die linke Ecke des Dreiecks entlang der Mittellinie nach unten gefaltet und anschließend nach hinten umgeklappt, so dass ein neues Dreieck entsteht. Nun wird das Dreieck nach hinten zusammengeklappt.

Dieses Boot wird jetzt auf den Teller gestellt und zum Abschluss werden die Segel vorsichtig nach oben herausgezogen.

 

       

Neben diesen Klassikern gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten, beispielsweise die Mitra, die Bischofsmütze, die Kerze, die Lilie oder die geöffnete Blüte.

 

Hier mal eine Videoanleitung zum Servietten falten:

 

 

Thema: Übersicht und Anleitungen über klassisch gefaltete Servietten 

 

 
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